Das erste Feel Festival 2013
Visuell von Anfang an dabei

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Dieses Jahr ist ein neues Festival in der Nähe von Berlin entstanden, welches zunächst nur eine Idee auf einem Blatt Papier war. ‘Feel’ wurde Name, Programm und Lebensgefühl zugleich.

Am Kiekebusch See, nähe Schönefeld, wurde ein besonders schönes Gelände ausgesucht. Gelegen an einem See mitten in der Natur wurde ein zauberhaftes Festival mit einer grandiosen Musikmischung, bestehend aus Live-Bands und DJs, kreiert. Trendsetzend im Booking-Plan standen Claire, Claptone, I Heart Sharks, Kid Simius, Children, Muso und viele andere.

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Ein Logo musste her und am Besten eines mit atmosphärischer Dichte. Bild und Wortmarke vereint, das sollte es sein. Da allgemein kein Tier auf der Welt mehr für ‘Freiheit’ und ‘Fühlen’ steht, als ein Vogel, entschied ich mich eben diesen als Bildmarke einzusetzen. Die Schriftart sollte analog, natürlich und leicht wirken. Frei Hand am Besten. Es wurde experimentiert mit einer Kombination aus Sans- und Serif Schriften. Variante vier ging dann als Sieger hervor und wurde schlussendlich finalisiert.

Feel Festival Logo Design (c) Felix Dorner

Mir war klar, dass sich die Organisation eines neuen Festivals nicht durch besondere Strukturiertheit auszeichnen würde – eher durch ein wenig Chaos. Ohne Zweifel wirft das natürlich seinen eigenen liebenswerten Charme auf dieses Groß-Projekt und so ging auch das Design weg von zu großer Klarheit. Klar sollte bei diesem Festival nur eins sein: Das nichts klar ist. Eine wilde Traumwelt eben.

So entstand mit Hilfe eines tollen Fotos, welches 2011 am Kiekebusch See bei Richie Hawtin’s Party ‘Adventure in the Woods’ geschossen wurde, die Print-Linie. Das Programmheft und der Lageplan wurden ganz klischeehaft vom Orga-Team kurz vor Angst in Auftrag gegeben. Fertig visualisierte Festival Bändchen wurden gar ganz vergessen zu drucken – das übliche eben bei Großprojekten mit Unterbesetzung. Trotzdem wurde viel Liebe in Details gesteckt. Besonders der Lageplan ist trotz der knappen Zeit inspiriert und angelehnt an eine Schatzkarte und zeigt das Gelände, wie die Abenteuerwelt eines Theme-Parks.

Für die Webseite war ursprünglich ein ‘One-Page-Design’ geplant, welches sich dann doch nicht gegen ein Mehrseitenlayout durchsetzen konnte.

Gewünscht wurde vom Veranstalter eine Künstleransicht, ein News-System, die Ticketeinbindung und diverse andere Unterseiten. Später kam noch ein Formular für Künstler hinzu, welches Kontaktdaten, ‘Technical Ryder’ und ‘Playtime Präferenzen’ fein säuberlich in einer Datenbank mit Exportfunktion speicherte.

Das Design der Webseite wurde dem des Print-Designs für eine einheitliche Linie angepasst und ist auch gegenläufig zur momentanen ‘Flat-Design’ Entwicklung, aber dafür emotional und atmosphärisch umgesetzt. Auf Grundlage von WordPress entstand das Feel Theme, was mit Hilfe des CMS einfach zu unterhalten ist.

Feel Festival Webdesign (c) Felix Dorner

Die Webseite erreichte ab ihrem Launch Mitte April bis Mitte Juli 2013 ca. 55.000 Menschen – über Facebook wurden fast 4.000 Fans in kürzester Zeit generiert. Insgesamt erreichten die Grafiken nur allein auf Facebook ca. 300.000 Impressionen. Anzeigen in Print-Magazinen (Festival Guide, FreshGuide, De-Bug, etc.) und diversen online Portalen verhalfen dem Festival zu zusätzlicher Reichweite.

Das Festival an sich darf sich für sein erstes Mal stolz schätzen: Gute Besucherzahlen deuten auf ein baldiges und noch herzlicheres Wiedersehen! Mir hat es auf jeden fall Spaß gemacht dabei gewesen zu sein!

— Work

Along the years I've had the pleasure to work with various agencies and clients on projects of all kind of scales.

Adam Audio, Bar25, Boston Consulting Digital Ventures, Brie Et Ses Amis, Elaboratum, Event030, Feel Festival, Functional Aesthetics, Glispa, Goldener Westen, Haufe / Lexware, Lockbox, Mercedes Benz, MetaDesign, Mondon Design, Ludwig Blochberger, Soundcloud, Spreewerkstätten, Stimmt AG, Wanda Perdelwitz